*Dieser Text beinhaltet unbezahlte Werbung. Das Buch habe ich selber gekauft.*

Heute habe ich wieder eine neue Rezension für Euch. Es handelt sich um “Der Klang brechender Rippen” von Edward Lorn.

Das Bild habe ich selber gemacht. Das Cover stammt vom Festa Verlag

Das Buch ist im September diesen Jahres im Festa Verlag erschienen. Es hat 330 Seiten.

Neu kostet es 13,99 €.

 

Der Klappentext: Lei Duncan hat alles: die perfekte Karriere, einen liebevollen Ehemann. Könnte sie glücklicher sein? Belinda Walsh hingegen hat alles verloren: ihr Haus, ihren Mann ihre Gesundheit … Voller Hass fährt sie ziellos mit dem Auto umher und sucht nach etwas, das sie zerstören kann.

Das Schicksal wird die beiden Frauen für immer miteinander verbinden  – durch etwas Böses, das in der Dunkelheit lauert und das Geräusch brechender Rippen mit sich bringen wird.

Ein Thriller mit dem atemlosen Tempo eines Richard Laymon und Figuren, psychologisch so überzeugend, wie man sie von Stephen King kennt.

Das Cover

Beim Stöbern sah ich zunächst das Bild vorne drauf, welches mich magisch angezogen und ich wollte die Geschichte unbedingt kennenlernen. Die angeknacksten Rippen auf schwarzen Grund und dem gekachelten Boden darunter sind ein Hingucker in meinem Regal. Auf der Rückseite sieht man die Kacheln und den Klappentext. Die Schrift ist so weiß wie die Farbe der Knochen. Zusammen sieht das sehr schön aus. Es passt perfekt zu meinem Totenschädel, der als Deko in dem Regal steht.

 

Der Inhalt des Buches 

Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Während der Geschichte folgen wir entweder Lei oder Belinda und erleben die jeweilige Perspektive mit.

Zuerst lernen wir  Belinda kennen. Sie lebt mit ihrem Mann in einem schicken Haus und alles scheint perfekt. Bis zu dem Tag an dem sie erkennen muss, das die letzten Jahre zwischen ihrem Mann Harry und ihr eine große Lüge waren. Sie verliert an einem einzigen Tag ihren Mann, ihr Haus und ihr Geld. Plötzlich hat sie gar nichts mehr und begeht daraufhin einen folgenschweren Fehler.

Lei Duncan ist Buchautorin und hat gerade ihr neuestes Werk erfolgreich abgeschlossen. Weil sie es liebt zu joggen beschließt sie, noch eine Runde zu drehen bevor es nach Hause geht. Dies stellt sich später ebenfalls als ein großer Fehler heraus.

“Sie möchte etwas kaputtmachen, genauso wie zuvor sie und ihr Leben zerstört worden ist”. Das denkt sich Belinda während sie in ihrem Auto sitzt und ziellos durch die Gegend fährt. Dann trifft sie das erste Mal auf Lei und die schicksalshafte Begegnung  nimmt ihren Lauf.

Diese Begegnung überlebt Lei nur knapp. Belinda muss nach dem Zusammentreffen untertauchen. Daher sucht sie  einen Unterschlupf. Aus diesem Grund fährt sie zu ihrem Bruder Tony. Der sie bei sich aufnimmt und ihr außerdem mit ihrem Problem hilft. Doch die Polizei ist Belinda schon auf den Fersen. Das Versteckspiel beginnt.

Die nächsten Monate verbringt Lei im Krankenhaus. Sie hat starke Schmerzen und schlimme Verletzungen. Deshalb bekommt sie starke Schmerzmittel verordnet. Zu diesem Zeitpunkt taucht zum ersten Mal die schwarze Gestalt auf. Eine Halluzination?

Belinda fängt dagegen ein neues Leben in Kalifornien an. Sie arbeitet als Verkäuferin und ist ständig auf der Hut. Die Angst entdeckt zu werden ist ihr ständiger Begleiter. Lei ist in der Zwischenzeit wieder auf die Beine gekommen. Auch ihren Job als Autorin musste sie trotz des Verlust ihres Armes nicht an den Nagel hängen. Eigentlich scheinen die Dinge nun sogar besser für sie zu laufen. Trotzdem lässt Lei der Gedanke an Belinda nicht los. Deshalb engagiert sie schließlich eine Privatdetektivin, die Belinda suchen soll. Ob sie sie finden wird? Lest selbst….

Der Schreibstil

Die Erzählung ist lebendig und locker geschrieben. Man kann ihr deshalb mühelos folgen. Das oft Fäkalwörter fallen stört hauptsächlich im Bezug auf Belinda überhaupt nicht. Sie scheint einen entsprechenden Charakter zu besitzen und so passen Sprache und Person gut zusammen.

Weitere Protagonisten

Tony – Belinda´s Bruder

Fat Tom, Carl und Frank – Freunde von Tony

Jenna Wales – Polizistin

Rob Huntington – Polizist

Harry – Ehemann von Ley

Dan – Ehemann von Belinda

Gail – Presseagentin

Jack – Privatdetektivin

Fazit

Die Geschichte ist bis fast zum Ende gut durchdacht und sehr nachvollziehbar. Sie hätte tatsächlich so passieren können oder ist bestimmt schon mal irgendwo so oder so ähnlich passiert. Ich glaube in blinder Wut ist man, je nach Persönlichkeit, zu vielen Dingen fähig und halte die Erzählung deshalb für realistisch nachvollziehbar. Es geht eben darum zu zeigen, was ein einziger winziger Moment ausmachen kann. Dieser eine Moment, in dem sich ein ganzes Leben schlagartig ändern kann. Oder auch das Leben von mehreren Menschen.

Was ich weniger gut fand

Es gibt Horror- und Thriller wo Fantasieelemente gut eingeflochten werden können. Doch das war meiner Meinung nach in dieser Geschichte leider nicht der Fall. Es wird diese Kreatur beschrieben, die zuerst Ley und später dann auch Belinda sieht. Leider wird aber nicht aufgeklärt, was es für ein Monster ist und warum es überhaupt da ist. Auch die Erklärung, wo es herkam, bleibt der Autor uns leider schuldig. Es wirkt wirklich aufgesetzt oder als wenn die Geschichte jetzt ganz schnell Knall auf Fall zum Ende kommen müsse. Das Monster hat die Geschichte irgendwie zerstört und ich habe danach noch einige Minuten auf dem Sofa gesessen und mich einfach gefragt was ich da gerade eigentlich gelesen habe.

Den Vergleich zu Stephen King finde ich außerdem ziemlich unpassend. Seine Geschichten sind nämlich bis zum Schluss stimmig und nachvollziehbar. Das kann man hier leider nicht behaupten. Scheinbar habe ich es nicht verstanden. Trotzdem gebe ich dem Buch drei Erdkugeln. Ansonsten war es ja ganz ok.

 

Planeten von Pixabay, bearbeitet mit Gimp

 

 

Habt Ihr das Buch gelesen? Kann mir vielleicht jemand das Ende erklären? Ich freue mich auf Eure Meinung.

Liebe Grüße

Susi

 

 

 

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